Steinkorallen

Steinkorallen (Scleractinia, früher Madreporaria) sind die Tiere, die den Hauptanteil am Bau der großartigen Korallenriffe, der größten Bauwerke auf der Erde haben. Steinkorallen werden in 16 Familien mit mehr als 400 Arten eingeteilt. Die Klassifikation beruht auf morphologischen Merkmalen. Korallen wachsen indem sich die Polypen teilen und die Einzelpolypen neues Skelettmaterial bilden. Sie können die unterschiedlichsten Wuchsformen haben. Koloniebildende Korallen können ast-, busch-, geweih-, tischförmig oder krustig wachsen. Andere ähneln Hirnen, Pilzen oder Seeanemonen. Die letzten beiden Wuchsformen kommen besonders bei solitären, d.h. nicht koloniebildenden Korallen vor. Arten mit unterschiedlicher Wuchsform können zur gleichen Familie, Arten mit ähnlicher Wuchsform zu unterschiedlichen Familien gehören. Meerwasseraquarianer unterscheiden zwischen großpolypigen Arten (LPS) und kleinpolypigen Arten (SPS).

 


 
     

 

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Stadt unter Wasser:

Korallen die Baumeister unserer Meere. Tausende kleiner Polypen bilden die Kolonien der Steinkorallen im Korallenriff. Jedes einzelne Polypen-Tier verfügt über eine Mundöffnung, die von einem Kranz von Tentakeln umgeben ist. In der Haut der Tentakeln stehen kleine Nesselzellen, die mit kleinen Harpunen Nahrung aus dem Wasser fangen.

Das Tropische Korallenriff:

Regionen mit dauerhaft über 20°C Wassertemperatur Riffbildende Korallen aus dem tropischen Korallenriff können nur bei Wassertemperaturen überleben, die 20°C nur sehr selten unterschreiten. Da die allermeisten dieser Steinkorallen in Symbiose mit Zooxanthellen leben, sind sie auf eine Beleuchtung angewiesen, wie sie bis in etwa 50 Metern Wassertiefe herrscht. Aus diesen Gründen beschränkt sich die Entstehung auf einen Bereich ungefähr zwischen 30° nördlicher und 30° südlicher Breite.

 

 

 

 

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Steinkorallen im Korallenriff
Steinkorallen (Scleractinia, früher Madreporaria) sind die Tiere, die den Hauptanteil am Bau der großartigen Korallenriffe, der größten Bauwerke auf der Erde haben. Steinkorallen werden in 16 Familien mit mehr als 400 Arten eingeteilt. Die Klassifikation beruht auf morphologischen Merkmalen. Korallen wachsen indem sich die Polypen teilen und die Einzelpolypen neues Skelettmaterial bilden. Sie können die unterschiedlichsten Wuchsformen haben. Koloniebildende Korallen können ast-, busch-, geweih-, tischförmig oder krustig wachsen. Andere ähneln Hirnen, Pilzen oder Seeanemonen. Die letzten beiden Wuchsformen kommen besonders bei solitären, d.h. nicht koloniebildenden Korallen vor. Arten mit unterschiedlicher Wuchsform können zur gleichen Familie, Arten mit ähnlicher Wuchsform zu unterschiedlichen Familien gehören. Meerwasseraquarianer unterscheiden zwischen großpolypigen Arten (LPS) und kleinpolypigen Arten (SPS).

Steinkorallen sind das oberste Ziel vieler Aquarianer. Dies liegt wohl an der Arten- wie auch Farbenvielfalt dieser riffbildenden Tiere. Steinkorallen sind erst seit ein paar Jahren in Aquarien gut haltbar, wobei starkes Licht und gute Strömung absolute Grundbedürfnisse dieser Tiere sind.

Die meisten Steinkorallen können auf einfachste Weise, durch Fragmentation, vermehrt werden. Noch ist man sich lange nicht über alle Abläufe einig und die Theorien zur Haltung von Steinkorallen weichen teilweise weit voneinander ab.

Steinkorallen sollten aber nicht von Anfängern gepflegt werden, da sie doch auch an die Wasserqualität teilweise hohe Anforderungen stellen.
Die treibenden Organismen im Meer und in Seen werden dagegen in allen Schichten angetroffen.
Das Besiedlungsgebiet wird so nicht nur durch seine Nord-Süd- und Ost-West-Ausdehnung beschrieben, sondern auch durch die bedeutende dritte Dimension der Tiefe.
Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass die mittlere Tiefe des Ozeans etwa 4000 Meter beträgt, so erscheint die Schichtdicke des Lebens auf dem Land, die meist nur ein paar Meter umfasst, recht unbedeutend.
Da außerdem mehr als zwei Drittel der Erde vom Wasser bedeckt sind, ist es offensichtlich, dass der Raum, der vom Plankton besiedelt wird, viel größer ist als die Lebensräume auf dem Land und am Boden der Gewässer.
Die schwimmenden Tiere, genannt Nekton , kommen zwar gemeinsam mit dem Plankton vor, aber sie machen nur einen kleinen Teil des Lebens im Wasser aus.
Die große Mehrzahl aller Pflanzen und Tiere schwebt. Einteilung des Plankton nach Größengruppen
Das Plankton umfasst Organismen eines weiten Größenbereiches, die entsprechend verschiedene Fangmethoden erfordern.
Es ist manchmal praktisch, zwischen dem Makroplankton, das aus größeren Organismen wie Quallen, kleinen Fischen, Salpen, Kleinkrebsen und Golfkraut besteht, die man mit dem bloßem Auge erkennen kann und dem Mikroplankton oder Netzplankton sowie dem Nannoplankton oder Zentrifugalplankton und vielleicht außerdem dem Ultraplankton, das nicht einmal mit einer Zentrifuge vom umgebenden Wasser zu trennen ist, zu unterscheiden.
Ebenso wie das Netzplankton in seiner Gesamtmasse das Nekton übertrifft, so übertrifft - besonders im Süßwasser - das Nannoplankton oft das Netzplankton nicht nur in der Individuenzahl, sondern auch im Gesamtgewicht und im Gesamtvolumen.
Es scheint eine grobe, aber allgemeine Regel zu sein, dass in der Welt aquatischen Lebens die Gesamtmasse des lebenden Materials umgekehrt proportional ist zur Individuengröße.
Die Familie der Acroporiade enthält vier Gattungen! Meist stehen in der heutigen Meerwasseraquaristikszene kleinpolypige Steinkorallen im Hauptinteresse. Sie gelten seit Mitte der 90er Jahre als pfleg- und sogar vermehrbar. Seit dieser Zeit spriessen auch immer mehr private wie kommerzielle Korallenzüchter aus dem Boden. Gut so, nur so können die vielen Naturentnahmen runter gefahren werden.

Es stimmt, dass Rotarien im Süßwasser und nicht im Meer vorherrschen, aber dies ist eine der wenigen Ausnahmen zugunsten des Süßwassers.
Mehrere Stämme des Tierreiches haben nur im Meer rein planktonische Formen entwickelt, die nie im Leben den Meeresboden berühren, so die Würmer , die Mollusken und die niederen Chordaten.
Der auffallendste Unterschied zwischen Süßwasser- und Meeresplankton ist aber die fast unbegrenzte Vielfalt der Larvenstadien benthonischer Tiere im marinen Plankton. Das Wort "Plankton" stammt natürlich aus dem Alt- Griechischen und bedeutet soviel wie "das Umherirrende, das Umhertreibende". Es handelt sich dabei um Wasserorganismen in der Freiwasserzone (Pelagial), die sich nicht durch ihre Eigenbewegung der Strömung bzw. den Wasserturbulenzen widersetzen können- somit also der Willkür des Wassers vollkommen ausgeliefert sind. Funktionell lässt sich das Plankton in das autotrophe Phytoplankton (vgl. terrestrische Pflanzen), das heterotrophe Zooplankton (vgl. terrestrische Tiere) und das detritivore Bakterio- und Mykoplankton (Pilze) unterteilen. Davon zu unterscheiden ist das Nekton, "das Schwimmende" (Fische, Tintenfische, Meeressäuger, Meeresreptilien, Vögel), das im Gegensatz zum Plankton Position und Richtung im Wasser aktiv bestimmen kann.

Korallen im Korallenriff: Steinkorallen im Korallenriff, Weichkorallen im Korallenriff,