| Steinkorallen
sind das oberste Ziel vieler Aquarianer. Dies liegt wohl an der
Arten- wie auch Farbenvielfalt dieser riffbildenden Tiere. Steinkorallen
sind erst seit ein paar Jahren in Aquarien gut haltbar, wobei starkes
Licht und gute Strömung absolute Grundbedürfnisse dieser
Tiere sind.
Die meisten Steinkorallen können auf einfachste Weise, durch
Fragmentation, vermehrt werden. Noch ist man sich lange nicht über
alle Abläufe einig und die Theorien zur Haltung von Steinkorallen
weichen teilweise weit voneinander ab.
Steinkorallen sollten aber nicht von Anfängern gepflegt werden,
da sie doch auch an die Wasserqualität teilweise hohe Anforderungen
stellen.
Die treibenden Organismen im Meer und in Seen werden dagegen in
allen Schichten angetroffen.
Das Besiedlungsgebiet wird so nicht nur durch seine Nord-Süd-
und Ost-West-Ausdehnung beschrieben, sondern auch durch die bedeutende
dritte Dimension der Tiefe.
Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass die mittlere Tiefe des
Ozeans etwa 4000 Meter beträgt, so erscheint die Schichtdicke
des Lebens auf dem Land, die meist nur ein paar Meter umfasst, recht
unbedeutend.
Da außerdem mehr als zwei Drittel der Erde vom Wasser bedeckt
sind, ist es offensichtlich, dass der Raum, der vom Plankton besiedelt
wird, viel größer ist als die Lebensräume auf dem
Land und am Boden der Gewässer.
Die schwimmenden Tiere, genannt Nekton , kommen zwar gemeinsam mit
dem Plankton vor, aber sie machen nur einen kleinen Teil des Lebens
im Wasser aus.
Die große Mehrzahl aller Pflanzen und Tiere schwebt. Einteilung
des Plankton nach Größengruppen
Das Plankton umfasst Organismen eines weiten Größenbereiches,
die entsprechend verschiedene Fangmethoden erfordern.
Es ist manchmal praktisch, zwischen dem Makroplankton, das aus größeren
Organismen wie Quallen, kleinen Fischen, Salpen, Kleinkrebsen und
Golfkraut besteht, die man mit dem bloßem Auge erkennen kann
und dem Mikroplankton oder Netzplankton sowie dem Nannoplankton
oder Zentrifugalplankton und vielleicht außerdem dem Ultraplankton,
das nicht einmal mit einer Zentrifuge vom umgebenden Wasser zu trennen
ist, zu unterscheiden.
Ebenso wie das Netzplankton in seiner Gesamtmasse das Nekton übertrifft,
so übertrifft - besonders im Süßwasser - das Nannoplankton
oft das Netzplankton nicht nur in der Individuenzahl, sondern auch
im Gesamtgewicht und im Gesamtvolumen.
Es scheint eine grobe, aber allgemeine Regel zu sein, dass in der
Welt aquatischen Lebens die Gesamtmasse des lebenden Materials umgekehrt
proportional ist zur Individuengröße.
Die Familie der Acroporiade enthält vier Gattungen! Meist stehen
in der heutigen Meerwasseraquaristikszene kleinpolypige Steinkorallen
im Hauptinteresse. Sie gelten seit Mitte der 90er Jahre als pfleg-
und sogar vermehrbar. Seit dieser Zeit spriessen auch immer mehr
private wie kommerzielle Korallenzüchter aus dem Boden. Gut
so, nur so können die vielen Naturentnahmen runter gefahren
werden.
Es stimmt, dass Rotarien im Süßwasser und nicht im Meer
vorherrschen, aber dies ist eine der wenigen Ausnahmen zugunsten
des Süßwassers.
Mehrere Stämme des Tierreiches haben nur im Meer rein planktonische
Formen entwickelt, die nie im Leben den Meeresboden berühren,
so die Würmer , die Mollusken und die niederen Chordaten.
Der auffallendste Unterschied zwischen Süßwasser- und
Meeresplankton ist aber die fast unbegrenzte Vielfalt der Larvenstadien
benthonischer Tiere im marinen Plankton. Das Wort "Plankton"
stammt natürlich aus dem Alt- Griechischen und bedeutet soviel
wie "das Umherirrende, das Umhertreibende". Es handelt
sich dabei um Wasserorganismen in der Freiwasserzone (Pelagial),
die sich nicht durch ihre Eigenbewegung der Strömung bzw. den
Wasserturbulenzen widersetzen können- somit also der Willkür
des Wassers vollkommen ausgeliefert sind. Funktionell lässt
sich das Plankton in das autotrophe Phytoplankton (vgl. terrestrische
Pflanzen), das heterotrophe Zooplankton (vgl. terrestrische Tiere)
und das detritivore Bakterio- und Mykoplankton (Pilze) unterteilen.
Davon zu unterscheiden ist das Nekton, "das Schwimmende"
(Fische, Tintenfische, Meeressäuger, Meeresreptilien, Vögel),
das im Gegensatz zum Plankton Position und Richtung im Wasser aktiv
bestimmen kann.
Korallen im Korallenriff: Steinkorallen
im Korallenriff,
Weichkorallen im Korallenriff, |