Anemonen!

Seeanemonen sind walzenförmige, sechsstrahlige Blumentiere ohne Skelett. Seeanemonen leben solitär, d. h. sie bilden keine Kolonien im Gegensatz zu den meisten anderen Vertretern der Blumentiere. Des weiteren sind sie halbsessil, sie können sich durch langsames Kriechen auf ihrer Fußscheibe, mit der sie sich normalerweise auf hartem Untergrund festkrallen oder in Sand und Geröll eingraben, fortbewegen. Ihr Körper ist muskulös. Die Größe kann, je nach Art, von einem bis 150 Zentimeter reichen. Ihre Tentakel sind einfach und in der Regel nicht verzweigt und oft durchscheinend. Manche Arten haben Nesselfäden, hier Acontien genannt, die durch den Mund oder durch Poren im Scapus, sog. Cinclidien, ausgeschleudert werden. Vielfältige Formen an Fortpflanzungsmodi sind bekannt. So existieren getrenntgeschlechtliche, aber auch zwittrige Arten. Sogar Querteilung oder Abschnüren von Fußpartien kommt vor. Viele ausgewachsene Aktinien fressen Fische, Krebse und Schnecken, andere nur Plankton.

Das Korallenriff

Tiere oder Pflanzen

Dem Plankton werden lebende Organismen im freien Wasser zugeordnet, die weder am Untergrund festgewachsen noch zu weitreichender eigener Fortbewegung fähig sind und daher der Strömung preisgegeben sind. Man unterscheidet zwischen Phyto- und Zooplankton. Als Phytoplankton bezeichnet man pflanzliches Plankton, während das Zooplankton Tiere unterschiedlicher Größe umfasst. Als Mikroplankton werden die Kleinstorganismen zusammengefaßt, die man nur unter dem Mikroskop erkennen kann. Sie können sowohl dem Phyto- als auch dem Zooplankton angehören. Das Wort Plankton stammt natürlich aus dem Alt - Griechischen und bedeutet soviel wie das Umherirrende, Jeder in natürlichen Gewässern badende Mensch ist bereits millionenfach mit Plankton in Berührung gekommen!

Verbreitung des Plankton Einteilung des Planktons nach Größengruppen, Unterschied zwischen Meerwasser und Süßwasser-Plankton, Wanderungen des Planktons Zooplankton. Zum Plankton zählen alle Organismen, die im Freiwasser (Pelagial) leben und deren Eigenbewegungen im Vergleich zu den Bewegungen des Wasserkörpers unbedeutend sind. Das heißt, sie werden passiv durch Strömungen verfrachtet und schweben im Wasserkörper. Ihre Eigenbewegungen dienen dem Erhalt des Schwebezustandes und in einigen Fällen zur Höhenregulierung in der Wassersäule. Plankton heisst auf griechisch das Schwebende Plankton besteht aus mikroskopisch kleinen Pflänzchen, Bakterien und Tierchen Plankton lebt im freien Wasser von Seen Die Grösse von Planktonorganismen wird in Mikrometern (µm) bis Millimeter (mm) gemessen Plankton: Plankton ist in Gewässern fast allgegenwärtig, Plankton gibt es in allen möglichen Formen und Größen, Plankton ist die Basis der marinen und limnischen Nahrungsnetze, Zum Plankton zählen alle Organismen, die im Freiwasser (Pelagial) leben, Plankton ist einerseits eine wichtige Nahrungsquelle für viele Korallen im Korallenriff, Plankton umfasst Organismen eines weiten Größenbereiches, die entsprechend verschiedene Fangmethoden erfordern, Plankton ist überall ! Treibende Organismen kommen in allen natürlichen Gewässern vor, außer solchen, die durch hohe Temperaturen oder Chemikalien lebensfeindlich sind.
SonDas Besiedlungsgebiet wird so nicht nur durch seine Nord-Süd- und Ost-West-Ausdehnung beschrieben, sondern auch durch die bedeutende dritte Dimension der Tiefe.
Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass die mittlere Tiefe des Ozeans etwa 4000 Meter beträgt, so erscheint die Schichtdicke des Lebens auf dem Land, die meist nur ein paar Meter umfasst, recht unbedeutend.
Da außerdem mehr als zwei Drittel der Erde vom Wasser bedeckt sind, ist es offensichtlich, dass der Raum, der vom Plankton besiedelt wird, viel größer ist als die Lebensräume auf dem Land und am Boden der Gewässer.
Die schwimmenden Tiere, genannt Nekton , kommen zwar gemeinsam mit dem Plankton vor, aber sie machen nur einen kleinen Teil des Lebens im Wasser aus.
Die große Mehrzahl aller Pflanzen und Tiere schwebt. Einteilung des Plankton nach Größengruppen
Das Plankton umfasst Organismen eines weiten Größenbereiches, die entsprechend verschiedene Fangmethoden erfordern.
Es ist manchmal praktisch, zwischen dem Makroplankton, das aus größeren Organismen wie Quallen, kleinen Fischen, Salpen, Kleinkrebsen und Golfkraut besteht, die man mit dem bloßem Auge erkennen kann und dem Mikroplankton oder Netzplankton sowie dem Nannoplankton oder Zentrifugalplankton und vielleicht außerdem dem Ultraplankton, das nicht einmal mit einer Zentrifuge vom umgebenden Wasser zu trennen ist, zu unterscheiden.
Ebenso wie das Netzplankton in seiner Gesamtmasse das Nekton übertrifft, so übertrifft - besonders im Süßwasser - das Nannoplankton oft das Netzplankton nicht nur in der Individuenzahl, sondern auch im Gesamtgewicht und im Gesamtvolumen.
Es scheint eine grobe, aber allgemeine Regel zu sein, dass in der Welt aquatischen Lebens die Gesamtmasse des lebenden Materials umgekehrt proportional ist zur Individuengröße.
Allerdings kann man diese Regel nicht auf bestimmte Arten, sondern nur auf den Vergleich ganzer Größengruppen anwenden. Unterschied zwischen Meerwasser und Süßwasser-Plankton Vergleicht man das Plankton des Süßwassers mit dem des Meeres, so fallen zwei Unterschiede auf.
In beiden Lebensräumen kommen Plankter vor, die ihr ganzes Leben schwebend zubringen, aber die Vielfalt dieser Holoplankter ist im Meer weit größer als im Süßwasser.
Es stimmt, dass Rotarien im Süßwasser und nicht im Meer vorherrschen, aber dies ist eine der wenigen Ausnahmen zugunsten des Süßwassers.
Mehrere Stämme des Tierreiches haben nur im Meer rein planktonische Formen entwickelt, die nie im Leben den Meeresboden berühren, so die Würmer , die Mollusken und die niederen Chordaten.
Der auffallendste Unterschied zwischen Süßwasser- und Meeresplankton ist aber die fast unbegrenzte Vielfalt der Larvenstadien benthonischer Tiere im marinen Plankton. Das Wort "Plankton" stammt natürlich aus dem Alt- Griechischen und bedeutet soviel wie "das Umherirrende, das Umhertreibende". Es handelt sich dabei um Wasserorganismen in der Freiwasserzone (Pelagial), die sich nicht durch ihre Eigenbewegung der Strömung bzw. den Wasserturbulenzen widersetzen können- somit also der Willkür des Wassers vollkommen ausgeliefert sind. Funktionell lässt sich das Plankton in das autotrophe Phytoplankton (vgl. terrestrische Pflanzen), das heterotrophe Zooplankton (vgl. terrestrische Tiere) und das detritivore Bakterio- und Mykoplankton (Pilze) unterteilen. Davon zu unterscheiden ist das Nekton, "das Schwimmende" (Fische, Tintenfische, Meeressäuger, Meeresreptilien, Vögel), das im Gegensatz zum Plankton Position und Richtung im Wasser aktiv bestimmen kann.st fehlen sie nur in flachen, reißenden Bächen.
Auf dem Land und auf dem Boden der Gewässer ist die Welt der Lebewesen nur eine dünne Schicht wie eine Oberflächenhaut, deren Ausdehnung in zwei Dimensionen zu messen ist.
Die treibenden Organismen im Meer und in Seen werden dagegen in allen Schichten angetroffen.